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Weißer Spargel: Der Klassiker. Die Mehrheit der deutschen Spargelliebhaber bevorzugt den weißen, besonders mild schmeckenden Bleichspargel, der erst seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt ist. Er wird in typischen Spargeldämmen kultiviert und gestochen bevor er die Erde durchbricht. Auf diese Weise kommt er nicht mit dem Sonnenlicht in Berührung und die Köpfe des Spargels bleiben makellos weiß.
Grüner Spargel: Der Herzhafte. Im Gegensatz zu weißem Spargel wird Grünspargel ohne Spargeldämme angebaut. Er wächst zum großen Teil über der Erde und bildet durch das Sonnenlicht mehr Chlorophyll aus, das dem grünen Spargel seine Farbe gib. Wenn der Grünspargel zirka 20 bis 25 Zentimeter aus der Erde gewachsen ist, wird er geerntet. Grünspargel unterscheidet sich nicht nur in der Farbe vom weißen Spargel. Die Stangen sind dünner, der Geschmack würziger und herzhafter. Bei der Zubereitung muss nur das untere Drittel der Stangen geschält werden. Grüner Spargel enthält zudem mehr Ballast- und Mineralstoffe wie auch Vitamine als der weiße Spargel.
Purpurner Spargel: Der Farbenfrohe. Purpurspargel ist eine besondere Form des Grünspargels, die durch einen hohen Anteil des Farbstoffs Anthocyan eine rot-violette Farbe ausprägt. Ebenso wie grüner Spargel wird Purpurspargel oberirdisch kultiviert und geerntet. Diese Sorte hat einen höheren Zuckergehalt als die anderen Varianten und im Geschmack ist sie noch etwas herzhafter als der Grünspargel. Der Ursprung des Purpurspargels liegt in Italien.
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